Sommerzeit, ist Zeckenzeit

Sommerzeit, ist Zeckenzeit

Sommerzeit ist Zeckenzeit

 

 

Ich kenne niemanden der den Sommer nicht mag. Wir alle fiebern den warmen Tagen entgegen. Seitdem ich Hundebesitzer bin, sieht das allerdings etwas anders aus.

Was sind Zecken und was richten sie an?

 

 

Zecken sind eine Ordnung der Milben und sicherlich einer der größten Feinde eines jeden Hundebesitzers. Niemand möchte diesen Parasit an seiner Fellnase finden. Sie übertragen Krankheiten wie zum Beispiel :

Anaplasmose hier dauert die Inkubationszeit zwischen 1-2 Wochen. Hohes Fieber (>39°C) und Schläfrigkeit sind hier als Symptome bekannt. Da die Anaplasmose für gewöhnlich unspezifisch verläuft, bleiben dies manchmal die einzigen Krankheitsanzeichen. Aber auch Teilnahmslosigkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen, manchmal auch Blutungen und Lahmheit als Folge von Gelenkentzündungenkönnen Anzeichen für eine Erkrankung sein.

Babesiose hier beträgt die Inkubationszeit zwischen 1- 3 Wochen und macht sich auch durch hohes Fieber bemerkbar. Weitere Symptome können die Verfärbung des Urins ins dunkelbraune sein. Häufig führt diese Erkrankung im akuten Zustand zum Tod. Auch hier folgen nach den Fieberschüben, Müdigkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Häufig kommt es zur Gelbsucht, Blutarmut und Nierenversagen.

Borreliose während der Borreliose-Erkrankung haben Hunde oftmals keinerlei Symptome. In einigen Fällen ist allerdings bekannt, dass der Vierbeiner eine Lahmheit vorweist. Also eine eingehende Arthritis der Gelenke. Oft wird es besser und wieder schlechter und meist dann chronisch.

 

Im späten Stadium kann es zu Herz und Nierenschäden kommen.

Ehrlichiose macht sich schleichend bemerkbar. Es kann Jahre dauern bis die Erkrankung ausbricht. Futterverweigerung oder Leistungsschwäche können schon die ersten Anzeichen sein. Im Verlauf des Stadiums tritt dann noch Nasenbluten, Blut im Urin und Stuhl oder Bluthusten auf.

FSME bisher sind Fälle vom FSME-Virus überwiegend bei großen Hunderassen bekannt. Es kann zu neurologischen Störungen, Schmerzen, wenig Reflexe und epileptischen Anfällen kommen. Unbehandelt führte dieser Virus meist zu Tod.

Hepatozoonose hierbei werden Organe angegriffen. Somit gibt es die unterschiedlichsten Symptome. Es kommt darauf an welches Organ betroffen ist. Es wurden allerdings Fieber, Schwellung der Lymphknoten und steifer Gang als Anzeichen genannt.

Zeckenparalyse die Inkubationszeit ist hier von kurzer Dauer. Allgmeine Schlaffheit ist hier das größte Symptom. Diese geht allerdings in eine Lähmung der hinteren Beine über. Auch hier kann es bei Nichtbehandlung zum Tod führen. Denn die Lähmung könnte auf die Atemmuskulatur gehen.

An dieser Stelle möchte ich dich bitten, sofort zum Tierarzt zu gehen, wenn du ein ungutes Gefühl hast. Dieser wird deinem Vierbeiner helfen und eine Therapie vornehmen!

 

Damit es bei deinem Vierbeiner erst gar nicht zu den oben genannten Erkrankungen kommt, habe ich dir mal die gängigsten Mittel zusammengefasst.

 

Die Auswahl und das Angebot im Internet und Tiermärkten sind groß. Zunächst unterscheidet man zwischen chemischen und natürlichen Mitteln.

 

Spot- On Präparate

 

Es gibt eine große Anzahl an Spot- On Mittel. Es handelt sich hier um ein flüssiges Zeckenschutzmittel, was mit Hilfe von Ampullen aufgetragen wird. Die Handhabung ist simpel und lässt sich bei fast jedem Hund auftragen. Am besten ist es, wenn das Mittel auf eine Stelle aufgetragen wird, wo der Hund nicht ran kommt.

 

Hierfür eignet sich der Nacken des Vierbeiners. Man gibt es direkt auf die Haut, wo sich die Flüssigkeit von alleine verteilt.
Der Schutz hält 4 Wochen und sollte dann aufgefrischt werden. Nebenwirkungen sind bekannt. Wenn der Hund reagiert, war es häufig mit Magen-Darm Beschwerden verbunden. Auch das Fell kann etwas leiden. Aber auch hier gilt, alles kann, nichts muss.

 

Die wohl einfachste Variante ist ein Halsband gegen Zecken. Es gibt sie von verschiedenen Herstellern, in fast allen Größen oder sogar selber zum zuschneiden. Diese Halsbänder schützen vor den oben aufgeführten Krankheiten.

 

Da die Nachfrage nach natürlichen Zeckenschutzmitteln steigt, gibt es auch da schone eine Menge an Alternativen.

 

Es gibt viele Sprays, die keinerlei bedenklichen Wirkstoffe enthalten. Oftmals sind sie mit Lavendel und Pfefferminzöl hergestellt. Haben somit einen rein natürlichen Ursprung. Nebenwirkungen sind keine bekannt. Das einzige was stören könnte wäre der Geruch, je nachdem wie empfindlich man ist. Es muss dir aber bewusst sein, dass deine Fellnase mit so einem Spray, täglich eingesprüht werden muss.

 

EM-Keramikhalsbänder werden auch viel angeboten

 

Beweise, dass diese Halsbänder wirklich helfen, gibt es wenige bis keine. Es gibt eben auch hier, die absoluten Befürworter aber eben auch genügend, die die Wirkung in Frage stellen.
Anbieter sagen, dass es für einen optimalen Schutz wichtig ist, dass deine Fellnase, das Halsband 24 Stunden trägt.

 

Vorteil ist hier ganz klar, dass das Halsband sogar nass werden darf. Wichtig ist, dass es getrocknet wird. Denn durch die Sonneneinstrahlung laden sich die EM-Pipes wieder auf. EM-Pipes sind diese kleinen Teile die in dem Halsband verarbeitet werden.

 

Es gibt aber auch Nahrungsergänzungen die gegen Zecken wirken sollen. Man findet viel über die positive Wirkung von Schwarzkümmelöl. Regelmäßig ein paar Tropfen über das Futter oder ins Wasser, sollen Flöhe und Zecken fernhalten.

Kokosöl ist da ähnlich. Ich habe schon einiges darüber gehört. Man kann es ins Futter aber auch ins Fell geben. Die Wirkung davon soll auch gut sein.

 

Wichtig ist, dass egal womit du deinen Hund schützt, du ihn regelmäßig absuchst. Es können sich immer mal diese fiesen Tierchen auf deinem Vierbeiner verirren.

 

Wir haben bei Eddy schon eine Menge probiert. Momentan trägt Eddy ein EM-Keramikhalsband. Ob es hilft oder nicht, kann ich momentan noch nicht sagen, denn er trägt es erst seit knapp 3 Tagen. Ich werde euch aber gerne meine Erfahrung nochmal zusammenfassen.

 

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