Leine los?!

Leine los?!

 

 Leinen los?!

 

Am schönsten ist es doch, wenn der Hund ganz ohne Leine laufen kann

 

Dem stimme ich zu. Allerdings darf man nie vergessen, dass es nicht überall erlaubt ist. Auf https://leinenpflicht.com/leinenpflicht-nrw/ findet man alles detailliert.

 

Fest steht, dass in allen öffentlichen Gebäuden, Schule, Rathaus oder Kindertagesstätten eine Leinenpflicht herrscht.

 

Auch beim Shoppen in Einkaufspassagen oder Fußgängerzonen muss dein Hund an der Leine bleiben. Bei Grünflächen oder im Park gibt es Ausnahmen. Diese müssen aber als Freilauf gekennzeichnet sein.

 

Die einzelnen Kommunen haben die Möglichkeit, eigene Gesetze zu erlassen. Du solltest dich also immer bei der zuständigen Kommune erkundigen. Dann bist du auf der sicheren Seite.

 

Eddy und ich gehen sehr oft in den angrenzenden Wald. Hier ist es so, dass keine Leinenpflicht herrscht, solange sich der Hund nicht vom Gehweg entfernt.

 

Unterscheidung nach bestimmten Gruppen

 

Das NRW- Landeshundegesetz unterscheidet in drei Gruppen, die sich wie folgt aufteilen:

 

  • „Gefährliche Hunde“

 

Hierzu gehören Rassen wie Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und Bullterrier. Natürlich gehören hierzu auch alle Kreuzungen mit diesen Rassen. Auf der Website betitelt man die Hunde als „Kampfhunde„, dieses Wort mag ich aber überhaupt nicht.

 

Bei den obigen Rassen herrscht eine Leinenpflicht ergänzt mit dem tragen eines Maulkorbes und Mikrochips. Als Halter von so einem Hund musst du einen Sachkundenachweis, einen Hundeführerschein und eine Haftpflichtversicherung vorzeigen können.

 

  • „Hunde bestimmter Rasse“

 

Hundehalter von sogenannten „Listenhunden„, Alano, American Bulldog, Bullmastiff, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Mastiff, Mastino Espanol, Mastino Napoetano, Rottweiler und Tosa Inu, wobei unter dieser Definition ebenfalls sämtliche Kreuzungen fallen, haben fast dieselben Auflagen wie oben genannt.

 

  • „Große Hunde“

 

Alles was größer als 40 cm oder schwerer als 20 kg ist, gilt als „großer Hund“. Hier genügt ein Sachkundeausweis oder ein Jagdschein. Auch hier muss der Hund mit einem Mikrochip versehen werden.

 

Keine Information zu kleinen Hunden

 

Verstößt man gegen die Leinenpflicht, begeht man eine Ordnungswidrigkeit.

Die Höhe des Bußgeldes variiert von Kommune zu Kommune. In Dortmund sind es rund 50 Euro, in Köln dagegen nur 25 Euro.

Bei wiederholten Verstößen, kann sich das Bußgeld erhöhen.

 

Zusammengefasst, kannst du dich in jeder Kommune über die Gesetze erkundigen. Wenn du dir als Hundehalter absolut unsicher bist, nehme deinen Hund an die Leine. Somit bist du auf der sicheren Seite.

 

Eddy gehört zu keiner dieser drei Einstufungen.

 

Trotzdem achte ich immer darauf, dass wir nicht unangenehm auffallen. Den Rückruf haben wir von Anfang an mit unserem Hundetrainer geübt. Nahezu täglich bauen wir dieses Kommando in die Spaziergänge mit ein.

 

Freilaufender Hund

 

 

An Gesetze sollte man sich halten

 

Dennoch bin ich der Meinung, dass man als Hundehalter seinen Hund sehr gut einschätzen kann.

 

So nehme ich es auch, wenn es um das Ableinen von Eddy geht. Ansich klappt der Rückruf bei uns ganz gut. Aber wenn es um äußere Einflüsse geht, habe auch ich nicht immer die Zügel in der Hand.

 

Eddy ist einfach schnell von Dingen abgelenkt und reagiert dann nicht so zügig wie ich es mir indem Moment erhoffe.

 

Deshalb gilt für mich und Eddy zur Zeit noch, dass die Leine nur abgemacht wird, wenn ich alles gut einsehen kann.

 

Ich möchte einfach schnell reagieren könne, wenn uns z.B ein anderer Hund nähert. Je eher ich also jemanden sehe, umso besser kann ich handeln.

 

Es ist einfach auch eine Sache des Trainings

 

Hunde verstehen durch Wiederholungen und positiver Verknüpfung. Dem kann ich bei Eddy zustimmen.

 

Anfangs haben wir den Rückruf an der Schleppleine trainiert. Klappte ganz gut, aber eben nicht ganz so wie ich es gerne hätte. Ich bin kein Fan von der Leckerliemethode, aber muss auch sagen, dass es gut klappt.

 

Mittlerweile weiß mein Hund, dass wenn ich ihn ran rufe was leckeres auf ihn wartet.
Und siehe da, es wird immer besser.

 

Somit habe ich oftmals das Leckerlie durch Lob ersetzt. Ein „Super“ oder „Fein“ zum Beispiel. Oder eine kurze Berührung.

 

Geduld ist hier das Zauberwort

 

Wenn ich daran denke, wie oft wir dieses Kommando trainiert haben und noch werden, wird mir anders. An manchen Tagen dachte ich echt das ich es aufgebe.

 

Doch dann erinnere ich mich immer wieder an den Satz des Hundetrainers:

 

„ Im schlimmsten Fall machst du es 1000 mal, aber beim 1001 mal hat dein Hund es begriffen.“

 

Und auf dieses 1001 Mal, darauf arbeite ich hin. Das ist mein Ziel was ich mir gesetzt habe.

 

Für deinen Hund ist es ein Stück Lebensfreude mal ohne Leine flitzen zu können. Das sollte dir einfach die Zeit und auch die Rückschläge die man erlebt wert sein.

 

Ich denke ich bin auf einem guten Weg. Immer häufiger mache ich die Leine ab. Ich fühle mich gut dabei, denn nur ich kann entscheiden was ich mir und Eddy zutrauen kann.

 

Hund im Wald

 

EDlovesTILLI

 

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