„ Bei einem Hund aus dem Tierschutz, wisst ihr nicht, was ihr da bekommt !“

„ Bei einem Hund aus dem Tierschutz, wisst ihr nicht, was ihr da bekommt !“

 
 

„ Bei einem Hund aus dem Tierschutz, wisst ihr nicht, was ihr da bekommt !“

 
 
Diesem Satz, stimme ich zu 100% zu. Aber wie sagte schon die Mutter von Forrest Gump?!
 
 

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man bekommt.“

 
 
Wir waren uns dessen von Anfang an bewusst und haben uns mit voller Überzeugung für einen Hund aus dem Ausland entschieden.
 
 
Denn sind wir doch mal ehrlich. Man weiß nie was man bekommt. Ich kann mir einen Hund vom Züchter kaufen, den ich nach bestem Wissen und Gewissen erziehe. Und auf einmal wird er schwer krank.
 
 
Ich kann mir einen Hund aus einem deutschen Tierheim anschaffen und von heute auf morgen ist er nicht mehr der liebe und dankbare Hund, den ich im Tierheim kennengelernt habe.
 
 
Das alles ist möglich. Ich möchte darauf hinaus, dass egal wofür man sich entscheidet, man immer Personen treffen wird, die einem etwas negatives sagen.
 
 
In erster Linie ist es meine Entscheidung und ich muss mich fragen:
 
 

Passt ein Hund in meinen jetziges Leben?

 
 
Auf den Tierschutzverein weil Tiere lieber leben e.V bin ich durch eine langjährige Freundin gekommen.
 
 
Durch sie hatte ich zum ersten mal Kontakt zu einem Hund aus dem Ausland. Sie hat mir viel erzählt, das ganze erklärt und mir den Kontakt zu einer der Verantwortlichen hergestellt .
 
 
Das Thema eigener Hund, schwirrte schon lange in meinem Kopf.
 
 
Immer mal wieder wurde dieses Thema zu Hause angeschnitten, jedoch nicht vertieft. Im September 2017 wurde alles das ernster.
 
 
Wir haben uns zusammen gesetzt und darüber gesprochen, was es heißt einem Hund ein zu Hause zu schenken.
 
 

 Wir haben uns wichtige Fragen gestellt, die ich euch einfach mal hier Stichpunktartig vorstellen möchte

 

      • Ist mir bewusst, dass ein Hund ein Lebewesen ist, dass Zuwendung und tierärztliche Versorgung braucht?

     

      • Ist es finanziell machbar? ( Schutzgebühr, Futterkosten, Erstausstattung Leine etc., Tierarztkosten, Steuern und Versicherungen)

     

      • Habe ich ausreichend Zeit für ausgiebige Spaziergänge, Hundeschule/Sport und die täglichen Kuscheleinheiten?

     

      • Gibt es im Familien und Freundeskreis Menschen, die sich gegebenenfalls mal um den Hund kümmern können? (Krankenhausaufenthalte, Geschäftsreise)

     

 
 
Die oben genannten Fragen, sind wir immer und immer wieder durchgegangen bis wir endlich zudem Entschluss kamen es zu tun.
 
 

Ein Hund aus dem Tierschutz – wie der Kontakt zustande kam

 
 
Ich weiß noch ganz genau, dass ich gleich am nächsten Tag auf die Homepage des Vereines gegangen bin und mir die ganzen Hunde angesehen habe.
 
 
Besonders positiv aufgefallen ist mir dabei, dass man nicht das Gefühl hatte, das sich mit den Hunden dort nicht auseinandergesetzt wurde, denn hinter jeder Hundeseele stand eine Geschichte.
 
 
Ein schöner Text mit Eigenschaften des Hundes, Name, geschätztes Alter und verschiedene aussagekräftige Bilder.
 
 
Der erste Hund der uns damals ins Auge fiel war ein Welpe. Sein Name war Poncho und er war einfach süß. „Ja, das soll er sein“ waren damals meine Worte.
 
 
Am gleichen Abend habe ich das Formular für den Verein ausgefüllt.
 
 
Man macht eine Menge Angaben und muss eine Vielzahl an Fragen beantworten.
 
 
Denn die Tierschützer sind daran interessiert, jeden einzelnen ihrer Schützlinge in ein artgerechtes zu Hause zu vermitteln. Fragen darüber wie wir leben.
 
 
Ob wir einen Garten haben und wie lange der Hund ungefähr am Tag alleine ist, beantwortete ich. Eine Unterschrift und abschicken.
 
 

Der erste Schritt war gemacht und es fühlte sich gut an

 
 

Sehr gut sogar.

 
 
Es dauerte nicht lange und eine Dame namens Nina meldete sich telefonisch bei mir.
 
 
Wir unterhielten uns über den Fragebogen und auch über Poncho. Sie sagte mir, dass ihr in dem Fragebogen nichts aufgefallen ist, was gegen eine Adoption spricht.
 
 
Deshalb würde gerne jemand aus dem Verein zu uns nach Hause kommen um sich einmal ein Bild von uns und unserer Umgebung zu machen. Aber auch um uns Fragen zu beantworten oder Ängste zu nehmen.
 
 
Ich verabredete mich mit Yvonne, die in unserem Gebiet für die sogenannten Vorkontrollen verantwortlich war.
 
 
An dem Tag als sie zu uns kam, war ich sehr nervös. Bis zu dem Zeitpunkt als Yvonne vor der Tür stand, sofort offen und freundlich.
 
 
Wir unterhielten uns darüber wie es ist einen Welpen zu erziehen. Sie hätte uns sicherlich alles schön reden könne.
 
 
Doch das tat sie nicht. Sie erklärte uns wie anstrengend die erste Zeit mit einem Welpen im Haus werden kann. Sei es das Stubenrein werden oder das anknabbern der Möbel.
 
 
Sie riet uns dazu am Anfang unsere Teppiche wegzulegen und auch so alles welpensicher zu machen.
 
 
Während sie so erzählte, merkte ich immer mehr meine Unsicherheit und die Blicke von meinem Partner.
 
 
Yvonne merkte es wohl auch und sagte sofort, dass es doch nicht unbedingt ein Welpe sein muss.
 
 
Als Ersthund empfiehlt sie sogar, einen älteren Hund aufzunehmen.
 
 
An diesem Abend mussten wir uns eingestehen, dass wir nicht bereit für einen Welpen waren. Und es war ok. Ok für uns und den Tierschutzverein.
 
 
Es vergingen einige Tage. Tage in denen ich immer wieder mal auf die Homepage ging, um zu sehen welcher Hund zu uns passen könnte.
Als ich gar nicht damit gerechnet hätte, bekam ich eine Whatsapp Nachricht.
 
 
Es war Nina, die mir ein Bild schickte, von einem Hund. Wie der Text genau war, ich weiß es nicht mehr.
 
 
Aber ich weiß, dass sie sagte, den perfekten Hund für uns gefunden zu haben.
 
 
Auf dem Bild sahen wir einen kleinen weißen Hund. Unser Eddy. Damals aber noch Teddy White….
 
 

Hund aus den Tierschutz
Das war das erste Bild, was wir von Eddy bekommen haben

 
 
Wie es dann weiterging, verrate ich euch in meinem nächsten Blogbeitrag.
 
 
 
EDlovesTILLI

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